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Am achten Tag - Spielfilm

Harry (Daniel Auteil) ist ein "Workaholic". Sein Arbeitsalltag ist professionell organisiert und verplant. Außerhalb seinesBüros ist sein Leben jedoch chaotisch und einsam. Seine Frau hat ihn verlassen und seine beiden Töchter wollen ihn nicht mehr sehen. Nacht fürNacht sitzt wie ein Gefangener in seiner Wohnung.

Doch dann trifft er auf George (Pascal Duquenne), einen Mongoloiden, der allein auf einer Landstraße wandert. Er will ihn zurück nach Hause bringen, wird ihn aber nicht mehr los. Die beiden, die an sich keine Gemeinsamkeiten haben, werden unzertrennlich. Somit platzt George unerwartet in Harrys Leben und verändert dieses von Grund auf.

Das Schicksal hat Harry und Georges zusammen gebracht. Im Gegensatz zu Harry ist Georges emotional frei. Er kann offen seine Gedanken und Gefühle ausdrücken. Aufgrund dieser Offenheit akzeptiert Georges Harry schnell und folgt ihm, ohne ihn anzuzweifeln. Auch Harry lernt die Fähigkeiten seines neuen Freundes kennen und weiß diese zu schätzen. Mit der Hilfe von Georges findet Harry schließlich den Mut, den Disput in seiner Familie zu beseitigen und seine emotionalen Schranken zu durchbrechen. Und Georges erkennt die Realität in einer Welt, in der es keiner schafft, die Liebe seiner verstorbenen Mutter zu ersetzen. So erreichen beide ihre eigenen Form der Befreiung, haben aber auch gemeinsam viele Schwierigkeiten zu meistern.

Diese Geschichte wird dem Zuschauer auf lustige aber teilweise auch traurige und emotionale Art und Weise vermittelt, und es wird versucht, die Freundschaft eines behinderten Menschen mit einem "normalen Menschen" auf eine fröhlicheArt zu zeigen.

Regie: Jaco Van Dormael - Spieldauer:108 min. - Herstellungsjahr: 1996 (Frankreich/Belgien)

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