Festhaltetherapie
aus der Therapeutischen Praxis von Ulrike Assmann-Bühler in Leimen
Neben Einzel- und Paartherapie biete ich Festhaltetherapie nach Dr. Jirina Prekop an.
Ziele des Festhaltens sind:
- emotionale Konfrontation
- Zulassen von Wut, Ärger, Trauer, Verletzungen
- gegenseitiges Hineinfühlen (Empathie)
- Konfliktbewältigung
- Rehabilitation der Bindung
- Erneuerung der Liebe
- Geborgenheit (weil man sich auf die vorbehaltlose Liebe verlassen kann)
Somit ist der Festhalte -Therapeut eindeutig eingebunden in Spiritualität (unabhängig von Konfessionen). Ihr Kern ist die Liebe, ihre Dimensionen sind ganzheitlich. Im Sinne der Festhalte-Therapie ist, dass, wo möglich, jeder Familieangehörige seinen Platz im System seiner Familie und dies in Achtung und Liebe bekommt. So wird z.B. um die Versöhnung der Eltern mit ihren eigenen Eltern und um die Versöhnung der Eltern untereinander gesorgt, bevor deren Kind festgehalten wird. Unter dem Festhalten geschieht der emotionale Nachvollzug der systemischen Ordnung. In vielen Fällen bewähren sich Familienaufstellungen nach Hellinger vor einem Festhalteprozess.
Es gibt fünf Arten der Festhaltetherapie:
- Bindung zwischen Mutter-Kind oder Vater-Kind (auch im erwachsenen Alter des Kindes)
- die Aussöhnung mit abwesenden Eltern unter Visualisierung
- die Rückbindung (das emotionale Nachvollziehen des Geburtserlebens)
- das Paarfesthalten inkl. Trennungsfesthalten
- Mutter - Mangel - Halten (nährendes Halten bei wenig Muttergehalten sein)
Die Kontraindikationen (wann darf Festhalten nicht angewendet werden):
- die Absicht, das Festhalten als Erziehungsmittel zum Gehorsam zu benutzen
- eine chronische affektive Ambivalenz ("wischi-waschi") beim Haltenden
- eine Psychose des Haltenden
- sexueller Mißbrauch seitens des Elternteils, der festhalten möchte
- wenn der Halten - Wollende die Ordnung im familiären System nicht anerkennt.
Link: http://www.assmann-buehler.de