Tripel-Test
Beim Tripel-Test ("Tripel" bedeutet "dreifach") werden drei Stoffe, nämlich zwei Hormone (Östriöl und hCG) und ein Eiweißstoff (alpha-Fetoprotein - AFP), aus dem Blut einer Schwangeren bestimmt und zum Alter der Mutter und ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte in rechnerische Beziehung gesetzt. Das Ergebnis gibt rein rechnerisch an, ob im konkreten untersuchten Fall ein höheres oder niedrigeres Risiko als das einer durchschnittlichen Schwangeren im Alter von 35 Jahren besteht, ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen. Der Tripel-Test kann auch Föten mit Anenzephalie und/oder mit einem Neuralrohrdefekt herausfinden.
Seit dem 1. Oktober 1998 werden die Kosten (zwischen 40 und 60 Ä) für die Durchführung des Tripel-Tests nicht mehr von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen und müssen von den werdenden Eltern selbst getragen werden.