Über unseren Verein
Bundesweite Beratung und Information
Seit mehr als 45 Jahren setzt sich der Arbeitskreis Down-Syndrom Deutschland e. V. für die Rechte von Menschen mit Down-Syndrom und deren Anerkennung in unserer Gesellschaft ein. Wir bringen uns in politische Debatten und sozialpolitische Gremien ein. Lernen Sie uns kennen.

Beratung
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Blog: 12.02.2026
REHADAT hat eine neue Ausgabe der Reihe „REHADAT-Wissen“ zum Thema Down-Syndrom im Arbeitsleben veröffentlicht. Die Online-Publikation informiert über die Auswirkungen des Down-Syndroms auf die Arbeitssituation der Betroffenen und zeigt praxisnahe Möglichkeiten zur Gestaltung inklusiver Arbeitsplätze.
Blog: 12.02.2026
Seit Juli 2022 werden die Kosten für nicht-invasive Pränataltests (NIPT), die untersuchen, ob beim Fötus eine Wahrscheinlichkeit für Trisomie 13, 18 oder 21 vorliegt, von den Krankenkassen finanziert. Auch wenn eine entsprechende Indikation vorliegen muss, sind die Zahlen der Inanspruchnahme massiv gestiegen. Eine Gruppe Bundestagsabgeordneter fordert nun unter anderem ein Monitoring der Folgen der Kassenzulassung.
Blog: 11.02.2026
Zum heute im Kabinett beschlossenen Gesetzentwurfs zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) erklärt Leander Palleit, Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte:
„Der Gesetzentwurf der Bundesregierung bleibt in vielen Punkten hinter den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention an eine inklusive und moderne Gesellschaft zurück. Die Privatwirtschaft wird nicht zu Barrierefreiheit verpflichtet, lediglich auf Anfrage und im Einzelfall muss sie Maßnahmen ergreifen. Selbst kleine Anpassungen von Gütern und Dienstleistungen werden bislang pauschal für unzumutbar erklärt, unabhängig von den tatsächlichen Kosten. Auch die Sanktions- und Klagemöglichkeiten sind im Entwurf auf ein Minimum beschränkt. So bleibt das Benachteiligungsverbot in der Privatwirtschaft nahezu wirkungslos und das geplante Gesetz wird kaum Verbesserungen für die Bürger*innen bringen. Deshalb legen wir den Abgeordneten des Bundestags dringend nahe, den Gesetzentwurf im parlamentarischen Verfahren nachzubessern und dafür zu sorgen, dass sich die Privatwirtschaft schrittweise für mehr Barrierefreiheit engagiert. Ein Blick in andere Länder, wie beispielsweise die USA, zeigt: Eine gesetzliche Verpflichtung zur Barrierefreiheit im privaten Sektor ist entscheidend für eine nachhaltige und flächendeckende Umsetzung.
Blog: 11.02.2026
Der Evangelische Bundesfachverband für Teilhabe (BeB) veröffentlicht mit „Schau doch meine Hände an“ eine neue App zur gebärdenunterstützten Kommunikation. Die Anwendung richtet sich an Menschen mit kognitiver und sprachlicher Beeinträchtigung und unterstützt sie dabei, ihre Kommunikation im Alltag niedrigschwellig und visuell zu gestalten.
Blog: 10.02.2026
Die Marktüberwachungsstelle der Länder für die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen (MLBF) ist eine neu gegründete, gemeinsame Behörde aller Bundesländer mit Sitz in Sachsen-Anhalt. Sie überwacht die Einhaltung des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) und prüft, ob betroffene Produkte und Dienstleistungen tatsächlich barrierefrei sind.
Derzeit baut die MLBF ihren Prüfbereich auf und hat entsprechende Stellen ausgeschrieben. Aus unserer Sicht birgt die Besetzung dieser Stellen mit Menschen mit Erfahrung mit Menschen mit Down-Syndrom eine Chance: Wenn fachliche Qualifikation und eigene Betroffenheit zusammenkommen, kann Barrierefreiheit praxisnah und konsequent an den tatsächlichen Bedarfen der Verbraucherinnen und Verbraucher ausgerichtet werden.
Stellenausschreibung im Bereich Prüfung der Marktüberwachungsstelle der Länder für die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen (MLBF AöR)
https://akds.info/MLBF
Blog: 09.02.2026
Suizidpräventionsgesetz überfällig - Methodenrestriktion muss Suizidassistenz umfassen
Berlin, 29.01.2026. Der Deutsche Caritasverband e.V. ist alarmiert von den Entwicklungen der Suizidraten in Deutschland. Nach aktuellen Zahlen bleibt Suizid weiterhin die häufigste Todesursache bei jungen Menschen. Gleichzeitig nehmen Suizide von Menschen über 65 Jahren drama-tisch zu. Hier ist die Suizidrate seit 2020 um 30 Prozent angestiegen. In dieser Altersgruppe ist die Zahl der assistierten Suizide besonders hoch. Es sind hier vor allem Frauen, die Suizidassistenz in Anspruch nehmen.
Blog: 06.02.2026
Makler dürfen Wohnungssuchende nicht benachteiligen, weil sie einen ausländisch klingenden Namen haben. Wenn dies belegbar ist, stellt es eine unzulässige Diskriminierung dar und löst einen Schadensersatzanspruch nach dem AGG aus. Siehe https://t1p.de/5g7y8 sowie Informationen der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: https://t1p.de/wghz1
Blog: 05.02.2026
Die Kommission zur Sozialstaatsreform (KSR) hat Vorschläge zur Modernisierung und Entbürokratisierung der verschiedenen Sozialleistungssysteme (Bürgergeld, Sozialhilfe, Kindergeld, Kinderzuschlag und Wohngeld) vorgelegt. Die Diskussion hierzu kann in den Medien verfolgt werden.
Eine erste Bewertung des Paritätischen zu den Vorschlägen finden Sie unter: https://t1p.de/620iz
Blog: 04.02.2026
Caritas fordert verlässliche Finanzierung von Schulsozialarbeit, psychosozialen Anlaufstellen und offener Jugendarbeit als Säulen eines zukunftsfähigen Bildungssystems
Blog: 03.02.2026
Lebenshilfe warnt vor Einschnitten bei der Eingliederungshilfe nach Bericht der Sozialstaatskommission.
Berlin. Die Sozialstaatskommission empfiehlt dem Bundessozialministerium, sich bei der Eingliederungshilfe auf zeitnahe Kostensenkungen zu fokussieren, etwa durch Änderungen im Vertragsrecht zum Umgang mit Tarifsteigerungen.
Blog: 30.01.2026
Steuermerkblatt aktualisiert: Ab sofort steht das bewährte Merkblatt des bvkm wieder als aktuelle barrierefreie Online-Version zum kostenlosen Download zur Verfügung. Der jährlich aktualisierte Ratgeber gibt Steuertipps für Familien mit behinderten Kindern und folgt Punkt für Punkt dem Aufbau der Formulare für die Einkommensteuererklärung 2025. Berücksichtigt sind die Erhöhung des Kinderfreibetrages sowie des Grundfreibetrags. Auf die Erhöhung der Pendlerpauschale zum 1. Januar 2026 geht der Ratgeber ebenfalls ein.
https://bvkm.de/wp-content/uploads/2026/01/PM_bvkm_Steuermerkblatt_2026.pdf
Blog: 29.01.2026
Blindengeld im Saarland und in Schleswig-Holstein steigt
Eine bereits 2024 beschlossene Erhöhung des Blindengeldes im Saarland (dort Teilhabegeld genannt) tritt im Januar in Kraft. Der Nachteilsausgleich steigt jeweils um 10 Euro monatlich. Volljährige blinde Menschen erhalten nun 460 Euro, minderjährige blinde Menschen 327 Euro. Für taubblinde Menschen betragen die Leistungen 685 Euro (für Volljährige) bzw. 486 Euro (für Minderjährige) pro Monat.
Auch in Schleswig-Holstein geht es voran: Kurz vor Jahresende 2025 hatte der Landtag eine Erhöhung des Landesblindengeldes um 25 Euro monatlich beschlossen. Diese wird ab dem 1. April 2026 ausgezahlt. Zusätzlich erhalten die Berechtigten eine Einmalzahlung in Höhe von 75 Euro, sodass die Erhöhung faktisch ab Januar 2026 gilt. Das Landesblindengeld beträgt damit 350 Euro pro Monat für erwachsene blinde Menschen, 250 Euro für minderjährige blinde Menschen und 450 Euro für taubblinde Menschen.
Blog: 28.01.2026
vom 20. bis 21.03.2026 führt der Verband Sonderpädagogik einen
Online-Bundesfachkongress zu dieser Thematik durch.
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben während ihrer
Bildungsbiografie unterschiedliche Unterstützungsbedarfe, um am
gemeinsamen Leben und Lernen teilhaben und auf angemessene Vorkehrungen
zurückgreifen zu können. Sie benötigen multiprofessionelle und
interdisziplinäre Angebote, um Bildungsübergänge flexibel zu bewältigen
und Anschlüsse zu erreichen, ohne sich an Schnittstellen zu verletzen.
Dabei nehmen sowohl präventive Angebote als auch gelingende Interventionen
an allen Lernorten einen großen Stellenwert ein.
Blog: 27.01.2026
Das Risiko für einen Grauen Star steigt mit dem Alter an. Bei dieser Augenerkrankung trübt sich die Augenlinse allmählich ein. Mehr über Verlauf, Symptome und Vorbeugung lesen Sie hier:
https://akds.info/grauerstarüberblick
Blog: 26.01.2026
BAG SELBSTHILFE gedenkt der Opfer nationalsozialistischer „Euthanasie“-Verbrechen
Düsseldorf, 26.01.2026. Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2026 erinnert die BAG SELBSTHILFE an die Menschen mit Behinderungen, die im Nationalsozialismus verfolgt, entrechtet, zwangssterilisiert und ermordet wurden. Mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal an der Tiergartenstraße 4 in Berlin wird an diesem Tag der Opfer der sogenannten „Euthanasie“-Verbrechen gedacht.
Blog: 26.01.2026
Zum Artikel von Christina Schröder in der Zeitung Die Welt am 11.12.2025 hat der Berufsverband Sonderpädagogik eine Stellungnahme veröffentlicht:
In ihrem jüngsten Beitrag reduziert Kristina Schröder Assistenzleistungen
für Menschen mit Behinderungen auf ein Kostenproblem. Dabei werden
zentrale Aspekte von Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und
gesellschaftlicher Teilhabe verkannt.
Blog: 23.01.2026
Die Dokumentation eines Projekts der Aktion Mensch können Sie in der Geschäftsstelle bestellen
Schreiben Sie uns an .(Javascript muss aktiviert sein, um diese Email-Adresse zu sehen) mit Stichwort “Museumsprojekt”
Blog: 22.01.2026
Die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e. V. (DVSG) hat uns ihre Angebote für Kurzseminare geschickt:
• 14.01.2026, 15:30 - 17:00 Uhr: Künstliche Intelligenz in der Sozialen Arbeit: Einführung und Grundlagen von KI-Technologie
• 15.01.2026, 17:00 - 18:30 Uhr: Soziale Unterstützung – ein Konzept für die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit
• 21.01.2026, 18:00 - 19:30 Uhr: Zertifizierungen und Onkologie: Soziale Arbeit in der interdisziplinären Behandlung an onkologischen Zentren
• 28.01.2026, 17:00 - 18:30 Uhr: Neurodivergenz verstehen und begleiten – Schwerpunkt ADHS, Autismus und Hochbegabung
• 09.02.2026, 14:00 - 15:30 Uhr: Von Gewalt betroffene Frauen – eine Zielgruppe für die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit?!
• 10.02.2026, 15:30 - 17:00 Uhr: Künstliche Intelligenz in der Sozialen Arbeit: Digitale Teilhabe durch KI-Technologie
• 25.02.2026, 15:30 - 17:00 Uhr: Suizidalität am Lebensende – erkennen, begleiten, handeln
• 02.03.2026, 14:00 - 15:30 Uhr: Klima und Umwelt – ein Thema für die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit?!
• 04.03.2026, 14:00 - 15:30 Uhr: Gleichstellung bei Behinderung: Voraussetzungen, Antragsstellung, Verfahrensablauf
• 05.03.2026, 15:30 - 17:00 Uhr: Vorsorgevollmachten: Grundlagen für die Beratung durch Soziale Arbeit
• 10.03.2026, 15:30 - 17:00 Uhr: Künstliche Intelligenz in der Sozialen Arbeit: Ressourcenplanung und Prognostik mit KI-Technologie
• 12.03.2026, 15:30 - 17:00 Uhr: Patient*innenverfügung: Grundlagen für die Beratung durch Soziale Arbeit
• 01.04.2026, 15:30 - 17:00 Uhr: Es geht nicht nur ums Essen – es geht um noch viel mehr: Essstörungen in der sozialen Beratungsarbeit
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